Evonik setzt Spatenstich für Erweiterung der Membranproduktion in Schörfling (Österreich)

Essen, 30. September 2016
  • Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionen-€-Bereich
  • Verdopplung der Produktionskapazitäten für SEPURAN® für die Gasseparation
  • 30 neue Arbeitsplätze bei Evonik in Schörfling

Evonik Industries hat heute den Spatenstich für die Erweiterung seines österreichischen Standorts in Schörfling gesetzt. Der Konzern wird dort einen weiteren Betriebskomplex zur Produktion von Gasseparations-Membranmodulen der Marke SEPURAN® bauen. Dazu gehören neben einer neuen Hohlfaserspinnanlage zusätzliche Räume für Forschung & Entwicklung, Anwendungstechnik sowie eine weitere Lagerhalle. Insgesamt investiert Evonik einen mittleren zweistelligen Millionen-€-Betrag. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage, mit der sich die vorhandenen Produktionskapazitäten verdoppeln, ist für Ende 2017 geplant. In Schörfling entstehen mehr als 30 neue Arbeitsplätze.

Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, sagt: "Das Geschäft mit Membranen gehört zu unseren Wachstumsfeldern und ist ein herausragendes Beispiel, wie wir mit innovativen Produkten neue Märkte erschließen. Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir die Erfolgsgeschichte unseres Membrangeschäfts fort und positionieren uns als Technologieführer im attraktiven Markt für Gasseparation."

In Schörfling produziert Evonik derzeit Gasseparationsmodule vor allem für den Biogasmarkt und die Wasserstoff- und Helium-Gewinnung. Die neue Hohlfaserspinnanlage soll insbesondere Membranmodule für effiziente Stickstoffgewinnung produzieren.

Claus Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH, sagt: "Wir wollen den Gasseparationsmarkt mit maßgeschneiderten Produkten bedienen, die bei unseren Kunden einen signifikanten Beitrag zu mehr Effizienz leisten. Die Investition in Schörfling schafft zusätzliche Möglichkeiten unser Membranportfolio noch breiter aufzustellen."

Mittels der SEPURAN® Membranen gelingt es, Gase wie Methan, Stickstoff oder Wasserstoff besonders effizient aus Gasgemischen abzutrennen. Die Vorteile der Membrantechnologie von Evonik für die Gasseparation liegen in der präziseren Trennung der Gase beziehungsweise in der größeren Produktivität.

In Lenzing nah am Standort Schörfling wird das Ausgangsmaterial - der Hochleistungskunststoff Polyimid - hergestellt, der in Schörfling versponnen und dann weiter verarbeitet wird. Im Zuge der Standorterweiterung wird auch die Infrastruktur in Lenzing entsprechend ausgebaut.

Die SEPURAN®-Produktfamilie des Segments Resource Efficiency von Evonik umfasst Membranen zur Biogasaufbereitung, Stickstoffgewinnung sowie zur Helium- und Wasserstoffaufbereitung. Innerhalb des Segments entwickelt und produziert das Geschäftsgebiet High Performance Polymers seit mehr als 50 Jahren Hochleistungskunststoffe, die ressourceneffiziente Neuentwicklungen in den unterschiedlichsten Bereichen ermöglichen. Im Jahr 2011 wurden SEPURAN® Green Membranen zur Biogasaufbereitung erfolgreich in den Markt eingeführt. Seitdem wird die Membrantechnologie stets weiterentwickelt; inzwischen erweitert die SEPURAN® Noble Membran zur Helium- und Wasserstoffaufbereitung die Produktpalette. Für den Helium- und Wasserstoffmarkt rechnet Evonik in den kommenden Jahren mit einem Wachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich. Die neue Hohlfasermembran zur effizienten Stickstoffgewinnung - SEPURAN® N2 – ergänzt das Membranangebot seit Anfang 2016.

Downloads

Verknüpfte Dateien

Download
Kontakt

Edda Schulze

Konzernpresse

Janusz Berger

High Performance Polymers